Ein Hoffnungsschimmer in der Klinik

26. März 2026

In der evangelischen Klinikkirche der München Klinik in Schwabing ist ein neuer Ort für Hoffnung entstanden: der „Hoffnungsschimmer“. Dieses besondere Projekt ermöglicht es Patientinnen, Patienten, Angehörigen und Mitarbeitenden, ihre persönlichen Gedanken festzuhalten –Wünsche, Sorgen, Gebete finden Raum.

„Auf kleine Pergamentstreifen können die Besucherinnen und Besucher ihre Gedanken schreiben und diese anschließend aufgerollt in einen besonderen Leuchtkasten legen. Dort beginnen die Botschaften sanft zu leuchten. So entsteht nach und nach ein sichtbares Zeichen der Hoffnung. Viele Gedanken, die gemeinsam Licht spenden“, erzählt Nicola Neitzel, ev. Seelsorgerin der MüK.

Der Hoffnungsschimmer erinnert bewusst an einen Kerzentisch in einer Kirche – einen Ort, an dem Menschen innehalten, ein Licht entzünden und ihre Gedanken hervorbringen. In der Klinikkirche wird dieses Ritual nun in moderner Form weitergeführt. Jedes leuchtende Pergament steht für eine persönliche Geschichte, für Hoffnung in schwierigen Momenten, für Dankbarkeit nach überstandenen Herausforderungen oder für Wünsche.

Gerade in einem Krankenhaus sind solche Orte der Besinnung besonders wertvoll. Sie schenken Raum für Ruhe, Trost und Zuversicht, unabhängig von Alter, Herkunft oder Konfession.

Wir haben mit der Stiftung der Kinderklinik Schwabing dieses Projekt finanziell unterstützt und damit gerne dazu beigetragen, dass ein neuer Ort der Hoffnung und des Innehaltens für Menschen entsteht.

Foto oben (©Stiftung) v.l.: Nicola Neitzel, ev. Seelsorgerin, mit Professor Irene Teichert-von Lüttichau, Mitglied Stiftungsvorstand und Rat, im Kirchenraum der München Klinik Schwabing